Schutz des Sterkrader Waldes ist Oberhausener*innen wichtig!

Über 60 Teilnehmer*innen bei den Informations-Spaziergängen zum Ausbau des Autohbahmkreuzes im Sterkrader Wald.
Während zwei Waldspaziergängen erläuterte Norbert Axt, der Grüne Oberbürgermeisterkandidat den Teilnehmenden was der Ausbau des Kreuzes im bedeuten wird.

Der Sterkrader Wald ist wichtig für das Mikroklima im Oberhausener Norden. „Haben Sie den Temperaturunterschied zwischen der Straße und dem Wald bemerkt?“ sensibilisierte Axt für die kühlende Wirkung des Waldes.

Norbert Axt berichtete auch von der versprochenen Lärmschutzwand, welche für einige Anlieger ein Argument für den Ausbau ist. Er erklärte, dass der Lärmschutz am Kiesweg in Schmachtendorf direkt mit einer meterhohen Stützwand einhergehen wird.

Axt, der auch Vorsitzender des Umweltausschusses ist, stellt das Projekt insgesamt infrage, denn „eine Vielzahl der Staus wird gar nicht am Kreuz selber erzeugt, sondern durch Rückstau von den dahinter liegenden Autobahnen.“ Sinnvoller ist es, den individuellen Autoverkehr insgesamt auf ein verträgliches Maß zu reduzieren, indem beispielsweise der ÖPNV und andere Verkehrsträger als das Auto gefördert werden.

Wer sich mit einem Einwand gegen das Projekt ausprechen möchte, kann dies auf der Webseite der Bezirksregierung Köln tun. Die Eingabefrist läuft am 31.August ab.

Weiterführende Informationen, wie zum Beispiel die Planungsunterlgan bekommen Sie hier: Planfeststellungsverfahren für den Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen (A2/ A3/ A516). Dort bekommt man auch die Planungsunterlagen als Zip-Datei (578MB).

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