Wie gestalten wir das Stahlwerksgelände?

Die Antwort auf diese Frage bewegt viele Oberhausener*innen. Denn trotz regnerischem Wetters sind fast dreißig Menschen der Einladung des Grünen Oberbürgermeister-Kandidaten Norbert Axt zu einer Info-Radtour gefolgt.

Erster Haltepunkt war das ehemalige Newag-Gelände, wo Axt gemeinsam mit den Teilnehmenden unterschiedliche Bebauungskonzepte diskutierte. Die besprochenen Konzepte reichten von gehobener Einzelbebauung bis zur komplett autofreien Siedlung. Doch wie will man dem Mobilitätsanspruch der zukünftigen Anwohner*innen gerecht werden?

Das Stahlwerksgelände ist ein besonderer Ort in Oberhausen. Einerseits direkt am Centro gelegen und in unmittelbarer Nähe zu Kanal, Eisen- und Autobahn eigentlich optimal gelegen. Andrerseits konzentrieren sich die tatsächlich erreichbaren Anschlussmöglichkeiten an die bestehende Verkehrsinfrastruktur auf sehr wenige Punkte.

In der direkten Nachbarschaft des Areals befindet sich der Gleispark Frintrop. Ein gutes Beispiel dafür, wie sich Natur entwickeln kann, wenn der Mensch sich zurückhält. Auf dieser Brache  hat sich in den letzten drei Jahrzehnten eine waldähnliche Landschaft entwickelt, die Lebensraum für viele Arten ist und wichtiges Naherholungsgebiet für die künftigen Nachbarn sein wird.

Fragen zu den Verkehrswegen zogen sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag. Auch zum Ende der Tour, am Brammenring ging es darum, welche Lösungen wir für das regelmäßige Verkehrschaos am Centro haben. Es ging um die viel diskutierte Seilbahn und um eine zweite Chance für die Linie 105 mit der die Straßenbahnlücke zwischen Oberhausen und Essen geschlossen werden kann. Die Grünen erwarten hier wie die Anwohner der Ripshorster Str ein schlüssiges Mobilitätskonzept.

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